“Glück ist nichts, was man herstellen oder wiederherstellen könnte. Glück passiert, aber wenn man es halten oder zurückgewinnen möchte, ist es weg.”  

                                    Chögyam Trungpa (1939 – 1987)

Es ist erstaunlich, wie viel man von seiner Existenz in Erfahrung zu bringen vermag, einfach indem man alle Aufmerksamkeit auf das eigene, unmittelbare Erleben richtet. Man erkennt: die Welt ist voll und ganz hier – alles, was wir zu tun haben, ist dies: unseren Sinn leer zu machen und uns selbst zu öffnen, um die Welt in Empfang zu nehmen.

Die achtsamkeitszentrierte Psychotherapie wird bereits durch das „Zeugenbewusstsein“ und die sanfte Akzeptanz all dessen, was im Erleben auftaucht, zu einer Art „Meditation mit Beistand“. Doch neben der Selbsterforschung birgt das achtsame Sein, die absichtslose Öffnung für das, was ist, das Potenzial, in die unendliche, zeitlose Natur unseres Bewusstseins einzutauchen, in den Ursprung all dessen, was wir sind. Es eröffnet sich ein Raum transpersonaler und mystischer Dimensionen, zu unserem Seinsgrund, zu unserem „Wahren Selbst“. Die Erweiterung unseres Bewusstseins, die Durchlässigkeit für Erfahrungen des sogenannten „kollektiven Unbewussten“ und zum „Höheren Selbst“, der Verbindungsstelle zu einem kosmischen Bewusstsein, ist zutiefst erfüllend.

Ich unterstütze Sie auch, wenn Sie darunter leiden, dass diese Verbindung zu unserem Seinsgrund versperrt ist oder wenn spontan in das Alltagsbewusstsein oder im Traum einbrechende Erfahrungen transpersonaler Art verstörend oder beängstigend wirken.

Wenn Sie daran interessiert sind, durch Meditation weiter an Ihrer Selbsterforschung zu arbeiten, biete ich in der Zusammenarbeit mit der Hridaya-Schule Meditationskurse. Mehr über die aktuellen Termine erfahren sie hier.

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“Die dunkle Nacht der Seele” – Spirituelle Krisen

Die intensive Auseinandersetzung mit Religion, Spiritualität oder Esoterik, die Anwendung bestimmter Meditationstechniken können spontan auftretende ungewöhnliche Erlebnisse energetischer, medialer oder paranormaler Art hervorrufen und uns überfordern und zu persönlichen Krisen führen. Spiritualität kann uns sehr wohl mit großer Wucht mit den dunklen Kräften und Schattenseiten unserer Existenz konfrontieren. Nicht von ungefähr kommt der Begriff von der “dunklen Nacht der Seele”, den Johannes vom Kreuz (1542 – 1591) in der christlichen Mystik geprägt hat.

In solchen Krisen ist es oft schwer, einen geeigneten Ansprechpartner zu finden. Neben meiner psychotherapeutischen Qualifikation habe ich durch meine 20 jährige Meditationspraxis Erfahrung und Kompetenz im Umgang mit veränderten Bewusstseinszuständen. Sie finden bei mir auch Unterstützung mit ihren ungewöhnlichen Erlebnissen und Erfahrungen.